praxisanleiter:einweisungen:transportverweigerung
Transportverweigerung
- Patient einwilligungsfähig? zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert?
- Aufklärung über mögliche Folgen, verständlich und rechtzeitig so das Entscheidung wohl überlegt, RTW keine Ärzte, begrenzte Möglichkeiten vor Ort
- Im Zweifel NA nachfordern
- Transportverweigerung unterschreiben lassen, als Zeugen am besten Externe (Polizei, Angehörige)
- Dokumentation (DIVI/MoBiDa) von
- Maßnahmen
- Werten
- Patientenaussagen (wörtlich!)
- angegebene Symptome / Beschwerden (wörtlich!)
- die durchgeführte Aufklärung
- Hinweis bei Verschlechterung wieder anrufen
- „fürs Protokoll“ über Funk / Tel an die Leitstelle, Meldung „Pat verweigert gegen Unterschrift und geht selber zum Hausarzt“ statt „Kein Einsatz für den RD“
Hinweis: Richter werden auch auf die Zeit zwischen Status 4 und 1 gucken!
https://www.bv-aelrd.de/course/section.php?id=34
Liste mit NoGos aus der RD-Fortbildung: dbrd_versorgung_behandlung_ablehnung.pdf
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