Transportverweigerung

  1. Patient einwilligungsfähig? zeitlich, örtlich, situativ und zur Person orientiert?
  2. Aufklärung über mögliche Folgen, verständlich und rechtzeitig so das Entscheidung wohl überlegt, RTW keine Ärzte, begrenzte Möglichkeiten vor Ort
  3. Im Zweifel NA nachfordern
  4. Transportverweigerung unterschreiben lassen, als Zeugen am besten Externe (Polizei, Angehörige)
  5. Dokumentation (DIVI/MoBiDa) von
    1. Maßnahmen
    2. Werten
    3. Patientenaussagen (wörtlich!)
    4. angegebene Symptome / Beschwerden (wörtlich!)
    5. die durchgeführte Aufklärung
    6. Hinweis bei Verschlechterung wieder anrufen
  6. „fürs Protokoll“ über Funk / Tel an die Leitstelle, Meldung „Pat verweigert gegen Unterschrift und geht selber zum Hausarzt“ statt „Kein Einsatz für den RD“

Hinweis: Richter werden auch auf die Zeit zwischen Status 4 und 1 gucken!

https://www.bv-aelrd.de/course/section.php?id=34

Liste mit NoGos aus der RD-Fortbildung: dbrd_versorgung_behandlung_ablehnung.pdf